Soupa Tsouknidas kai Molochas (Σούπα τσουκνίδας και μολόχας) – Griechische Brennessel-Malven-Suppe

Brennessel und Malve. Das Problem und das Gegenmittel. Wusstest du das? Also ich erinnere mich nicht daran, dass einer von uns im Frühling, der von der Brennnessel „verbrannt“ wurde, das Wissen hatte, nach einer Malve zu suchen, um sich von dem Brennen und den Schmerzen zu retten! Die Natur ist weiser als wir. Und wenn wir sie nicht kennen, dann weiß man solche Geheimnisse nicht. So wie ich damals.
Als ich aufwuchs, wusste ich auch nicht, dass Brennesseln gegessen werden können. Erst als meine russische Freundin mir verriet, wie man aus Löwenzahnblüten einen „Honig“ machen kann (in Wirklichkeit war das aber kein Honig, sondern ein reiner Zuckersyrup!), erfuhr ich, dass man Wildkräuter auch essen kann. Meine Mutter hatte mir das nie gesagt, obwohl sie das wusste. Denn während des zweiten Weltkriegs haben viele Leute mit Wildkräutern überlebt. Nach dem Krieg ernährten sich leider sehr viele Menschen von Gemüsen aus den Dosen. Wie dem auch sei…

Nun aber zum Rezept.

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Soupa Tsouknidas kai Molochas (Σούπα τσουκνίδας και μολόχας) - Griechische Brennessel-Malven-Suppe
Diese Brennesselsuppe wird durch die Malve noch süßer. Eine himmlische Suppe, die in den nordischen Ländern von Frühling bis zum Herbst gegessen werden kann. Bei uns hier in Griechenland den Winter über bis zum Frühling.
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 großen Bund Brennesseln risch gepflückt von draußen
  • 1 Bund Malvenblätter frisch gepflückt von draußen
  • 3 mittelgroße Kartoffeln bio, in Würfel geschnitten.
  • 6 Frühlingszwiebeln bio oder am besten selbst angebaut:), in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe mit einem Messer zerdrückt
  • 3 El Olivenöl kaltgepresst, rein, nativ, bio
  • 1,5 Ltr. kochendes Wasser gefiltert
  • 1 Tasse Pflanzenmilch aus Mandeln oder Cashews. Deren Geschmack ist am neutralsten
  • Salz und Pfeffer frisch gemahlen
Vorbereitung 20 Minuten
Kochzeit 10 Minuten
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 großen Bund Brennesseln risch gepflückt von draußen
  • 1 Bund Malvenblätter frisch gepflückt von draußen
  • 3 mittelgroße Kartoffeln bio, in Würfel geschnitten.
  • 6 Frühlingszwiebeln bio oder am besten selbst angebaut:), in Ringe geschnitten
  • 1 Knoblauchzehe mit einem Messer zerdrückt
  • 3 El Olivenöl kaltgepresst, rein, nativ, bio
  • 1,5 Ltr. kochendes Wasser gefiltert
  • 1 Tasse Pflanzenmilch aus Mandeln oder Cashews. Deren Geschmack ist am neutralsten
  • Salz und Pfeffer frisch gemahlen
Anleitungen
  1. Zu allererst schneidest du die harten Stiele der Brennesseln und der Malven ab und lässt nur die weichen dran. Die guten Blätter an den harten Stielen streifst du ab für die Weiterverarbeitung.
  2. Dann wäschst du alle Blätter und weichen Stiele in einer Schüssel voll mit gefiltertem Wasser. Am besten lässt du die Blätter ca. 10 Minuten im Wasser liegen, damit eventuelle Tierchen und Erde am Boden der Schüssel bleibt.
  3. Danach nimmst du die Blätter vorsichtig mit beiden Händen aus der Schüssel und lässt sie in einem Sieb abtropfen und spülst sie eventuell nochmal unter laufendem Wasser nach. Das schmutzige Wasser in der Schüssel kannst du zum Blumen gießen benutzen.
  4. Jetzt kannst du die grünen Wildkräuter in kleine Streifen schneiden. Dabei kannst du dir die Handschuhe wieder anziehen.
  5. Nachdem du auch die Kartoffeln geschält und in Würfel geschnitten hast, gibst du in einen großen breiten Topf das Olivenöl, lässt es warm werden, gibst die Frühlingszwiebeln und die Kartoffeln dazu und lässt alles für 2-3 Minuten andünsten.
  6. Anschließend gibst du 1,5 Liter kochendes Wasser hinzu, rührst einmal um und gibst dann die Brennesseln, die Malven und Salz dazu und lässt alles für ca. 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln.
  7. Wenn das Gemüse fertig gekocht ist, prürierst die Suppe mit einem Pürierstab.
  8. Anschließend füllst du die Suppe in die Suppenschüsseln und garnierst sie mit der Pflanzenmilch und einer schönen Malvenblüte, falls du eine hast.
Rezept Hinweise

Diese Suppe kannst du auch mit anderen Wildkräutern machen. Hast du aber keine Wildkräuter zur Hand, nimm Spinat und Manglold. Schmeckt genauso gut.

Viel Freude beim Nachkochen.

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