Melitzanes imam – Gefüllte Auberginen

Melitzanes Imam Baildi. Gefüllte Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln. Ein Gericht, das ursprünglich aus der Türkei stammt, ...


Das Gericht „Melitzanes Imam Baildi“ (μετιζάνες μπαϊλντί) stammt ursprünglich aus der Türkei, wird aber auch traditionell in Griechenland, Bulgarien und in Albanien gekocht. Dieser Begriff bedeutet „Der Imam ist in Ohnmacht gefallen“. Dem Mythos nach soll der Imam, der dieses Gericht als erster probiert hatte, seine Sinne verloren haben.
Die Grundzutat dieses Gerichtes sind die Auberginen. In den traditionellen Rezepten werden die der Länge nach geschnittenen Auberginenhälften in reichlich Öl frittiert und dann mit Tomaten, Gemüse und Kräutern gefüllt, die auch wiederum in Öl geschmort werden, und anschließend im Ofen gebacken. Das viele Öl macht dieses Gericht sehr schwer und für den Körper ungesund. Aus diesem Grund habe ich das Gericht etwas verändert und das viele Öl weggelassen. Mein Rezept schmeckt aber auch genauso gut, wenn nicht, noch besser und ist viel leichter zu verdauen, was der Darmgesundheit auf jeden Fall zugute kommt.
Lass dich nun mit meiner Version überraschen. Hier unten findest du das Rezept.

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Melitzanes imam - Gefüllte Auberginen
Melitzanes Imam Baildi. Gefüllte Auberginen mit Tomaten, Zwiebeln und Petersilie. Ein Gericht, das ursprünglich aus der Türkei stammt, aber auch in den Balkanländern Griechenland, Albanien und Bulgarien gekocht wird. Hier die griechische Version.
Vorbereitung 1 Stunde
Kochzeit 2 Stunden
Wartezeit 1/2 Stunde
Portionen
Personen
Zutaten
  • 4 große Auberginen dunkel und rund, nicht zu dünn
  • 1 Strauß glatte Petersilie grob gehackt
  • 1 Kopf Knoblauch gehackt
  • 700 gr Tomaten am besten aus dem Garten. Die sind aromatischer.
  • 3 Zwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1 Tl (Ur-)Steinsalz natürlich, unbehandelt
  • etwas Olivenöl nativ, bio
  • 2 Tomaten zur Dekoration in Scheiben geschnitten
Vorbereitung 1 Stunde
Kochzeit 2 Stunden
Wartezeit 1/2 Stunde
Portionen
Personen
Zutaten
  • 4 große Auberginen dunkel und rund, nicht zu dünn
  • 1 Strauß glatte Petersilie grob gehackt
  • 1 Kopf Knoblauch gehackt
  • 700 gr Tomaten am besten aus dem Garten. Die sind aromatischer.
  • 3 Zwiebeln in Ringe geschnitten
  • 1 Tl (Ur-)Steinsalz natürlich, unbehandelt
  • etwas Olivenöl nativ, bio
  • 2 Tomaten zur Dekoration in Scheiben geschnitten
Anleitungen
  1. Zuerst die Auberginen der Länge nach zur Hälfte durchschneiden. Dann beide Hälften mit grobem Salz bestreuen und für eine halbe Stunde stehen lassen. Anschließend unter fließendem Wasser das Salz abspülen.
  2. Die Auberginen auf ein Backblech legen, mit der offenen Seite nach oben und die offene Seite mit dem Messer in ein Raster einschneiden. In den vorgheizten Backofen schieben und für ca. eine halbe Stunde auf 160 Grad auf mittlerer Schiene backen.
  3. Inzwischen die Zwiebelringe in einer große Pfanne mit wenig Öl andünsten, bis sie fast glasig sind. Den gesäuberten und grob gehackten Knoblauch dazugeben und weiter schmoren. Anschließend die gehackte Petersilie und die in kleine Würfel geschnittenen oder pürierten Tomaten dazu geben und ca. 10 Minuten schmoren lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  4. Nun die angebackenen Auberginenhälften aus dem Ofen nehmen und mit einem Esslöffeln das Fleisch herauslöffeln, klein schneiden und mit dem gedünsteten Gemüse vermischen.
  5. Die Auberginen mit dem Gemüse füllen.
  6. Jeweils zwei Scheiben Tomaten auf die gefüllten Auberginenhälften legen und eventuell noch etwas nachwürzen. Mit etwas Olivenöl beträufeln. Die Auberginen nun In den Ofen schieben und für weitere 30-40 Minuten auf 170 Grad backen. Kali orexi! Καλή όρεξη!!
Rezept Hinweise

Wie schon oben erwähnt, wird dieses Gericht auch in der Türkei, in Albanien und in Bulgarien gekocht. Allerdings wird es in diesen Ländern etwas anders zubereitet. In Albanien zum Beispiel, werden die Auberginen nicht frittiert, wie traditionell in Griechenland, sondern in Wasser vorgekocht. In der Türkei werden die Auberginen auch in Wasser blanchiert sowie andere Gewürze benutzt, wie Muskatnuss, Zimt, Nelken, Chilischoten und Pinienkerne. Im Gegensatz zur griechischen oder albanischen Küche verwenden die türkischen Köche viel mehr Gewürze und andere Kräuter wie Koriander und Pfefferminze.

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