Kırmızı Mercimek Çorbası – Türkische Linsensuppe

Die Jahreszeit für diese traditionelle türkische Linsensuppe ist eigentlich irrelevant. Man kann sie zu jeder Jahreszeit kochen. In der Türkei kann man sie in allen Restaurants in vielen verschiedenen Variationen zu jeder beliebigen Tageszeit finden. In den Familien wird diese Suppe gern ab Herbst gegessen, wenn die Temperaturen sinken. Sie ist die Lieblingssuppe der Türken. Seit Jahrhunderten wird sie in den Familien gekocht und ihre Rezeptvariationen von Generation zu Generation weitergegeben.

Die kleinen roten Linsen sind sehr reich an verschiedenen Nährstoffen, wie Proteinen, Faserstoffen, Potassium, Folsäure, Eisen, Magnesium und Vitamin B. Außerdem sind sie gluten- und fettfrei. Somit brauchst du dir um die Kalorien keine Gedanken machen 🙂

Diese rote Linsensuppe gibt es, wie schon erwähnt, in der Türkei in vielen verschiedenen Variationen: Entweder nur mit Karotten oder nur mit Kartoffeln oder mit beidem. Oder sie wird nur mit Wasser angesetzt oder mit Gemüsebrühe. Die Fleischesser setzen sie vor allem im Winter gern mit Hühnerbrühe an. Andere Variationen beinhalten auch Reis, der 15 Minuten vor Ende der Kochzeit hineingegeben wird. Diese nennt sich dann Pirinçli kırmızı mercimek çorbası, also rote Linsensuppe mit Reis.

Als Beilagen werden oft frische Salate der Saison gereicht, grüne scharfe Pepperoni -frisch oder eingelegt-, einige Zitronenviertel sowie frisch gebackenes Brot. Ein paar Tropfen frischer Zitronensaft und etwas getrocknete geriebene Minze geben der Suppe eine ganz besondere Note. Einige scharfe Paprikaflocken geben ihr noch einen extra scharfen touch.

Nun aber zum Rezept…


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Kırmızı Mercimek Çorbası - Türkische Linsensuppe
In diesem Rezept zeige ich dir die Variation mit Karotten und Kartoffeln. Manche kochen diese Suppe entweder nur mit Kartoffeln oder nur mit Karotten oder eben mit beiden Zutaten, wie ich dir hier vorstelle. Ich habe diese Variation gewählt, weil sie gerade, wenn es kalt draußen ist, sehr wärmend und sättigend ist. Hier nun die Zutaten:
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Wartezeit keine
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 große Tasse rote Linsen in Bioqualität, wenn möglich
  • 1 große Zwiebel gehackt
  • 2 große Knoblauchzehen gehackt
  • 3 EL Olivenöl nativ, kalt gepresst, bio
  • 2 große Karotten gewürfelt
  • 2 mittelgroße Kartoffeln gewürfelt
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark in Bioqualität oder sogar selbst gemacht
  • 1 Tl Kreuzkümmel frisch gemahlen, wenn es geht
  • 1 Tl Paprika edelsüß oder scharf, je nach Geschmack oder halb halb
  • 1/2 Tl Pfefferminze getrocknet
  • 1/4 Tl schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1/4 TL Paprikaflocken am besten pul biber. Die gibts in türkischen Läden.
  • 8 Gläser Wasser gefiltert, heiß
  • 4 El Gemüsebrühepaste selbst gemacht oder aus dem Bioladen
  • 1/2 Tl Ursteinsalz unbehandelt
  • Für das Paprikaöl:
  • 3 El Olivenöl nativ, kalt gepresst, bio
  • 1 1/2 Tl Paprika scharf
  • 1/4 Tl Paprikaflocken Pul biber aus dem türkischen Laden.
Vorbereitung 10 Minuten
Kochzeit 30 Minuten
Wartezeit keine
Portionen
Personen
Zutaten
  • 1 große Tasse rote Linsen in Bioqualität, wenn möglich
  • 1 große Zwiebel gehackt
  • 2 große Knoblauchzehen gehackt
  • 3 EL Olivenöl nativ, kalt gepresst, bio
  • 2 große Karotten gewürfelt
  • 2 mittelgroße Kartoffeln gewürfelt
  • 1 gehäufter EL Tomatenmark in Bioqualität oder sogar selbst gemacht
  • 1 Tl Kreuzkümmel frisch gemahlen, wenn es geht
  • 1 Tl Paprika edelsüß oder scharf, je nach Geschmack oder halb halb
  • 1/2 Tl Pfefferminze getrocknet
  • 1/4 Tl schwarzer Pfeffer frisch gemahlen
  • 1/4 TL Paprikaflocken am besten pul biber. Die gibts in türkischen Läden.
  • 8 Gläser Wasser gefiltert, heiß
  • 4 El Gemüsebrühepaste selbst gemacht oder aus dem Bioladen
  • 1/2 Tl Ursteinsalz unbehandelt
  • Für das Paprikaöl:
  • 3 El Olivenöl nativ, kalt gepresst, bio
  • 1 1/2 Tl Paprika scharf
  • 1/4 Tl Paprikaflocken Pul biber aus dem türkischen Laden.
Anleitungen
  1. Die Linsen verlesen und anschließend so lange spülen, bis das Wasser klar bleibt.
  2. In einem großen breiten Topf das Olivenöl auf mittlerer Hitze erwärmen und darin die Zwiebel und den Knoblauch andünsten. Gib den Krezkümmel und das Paprikapulver, die Paprikaflocken und den schwarzen Pfeffer dazu und rühre um. Dann erst fügst du die Karotten und Kartoffeln dazu, rührst wieder gut um und lässt alles für ca. 2 Minuten auf schwacher Hitze dünsten. In dieser Zeit entfaltet sich das Aroma der Gewürze.
  3. Füge nun das Tomatenmark hinzu und rühre wieder um. Sofort danach gibst du die Linsen, das Wasser, die Gemüsebrühepaste und das Salz dazu und bringst alles zum Kochen.
  4. Nach dem Aufkochen die Hitze reduzieren und auf mittlerer Hitze bei halb geöffnetem Deckel die Suppe für 15-20 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen zerfallen sind und die Karotten und Kartoffeln gar sind.
  5. In der Zwischenzeit bereitest du das Paprikaöl vor: Dazu gibst du das Olivenöl in einen kleinen Topf und lässt es auf mittlerer bis schwacher Hitze heiß werden. Anschließend gibst du die Paprikaflocken sowie das Paprikapulver hinein und rührst um. Pass auf, dass die Paprikaflocken nicht anbrennen! Schalte lieber die Hitze runter. Sobald die Paprika-Ölmischung zu blubbern anfängt, nimmst du den Topf vom Herd.
  6. Wenn die Suppe gar ist, pürierst du sie mit dem Pürierstab. Wird sie zu dickflüssig, fügst du noch etwas heißes Wasser hinzu. Füge eventuell noch etwas Salz für den Geschmack hinzu. Meine Devise ist jedoch: Je weniger Salz, desto besser für unser Blut.
  7. Serviere die Suppe mit einem Teelöffel Paprikaöl, den du dekorativ über die Suppe gibst. Was für Formen du dahinzauberst, ist dir überlassen. Reibe etwas trockene Minze über die Suppe und bestreue sie evtl. noch etwas mit scharfen Paprikaflocken, wenn du es gerne etwas spicy magst. Setze an die Seite des Tellerrandes eine Scheibe oder das Viertel einer Zitrone. Die habe ich leider auf meinem Foto vergessen 🙁
  8. Afiyet Olsun! – Guten Appetit!
Rezept Hinweise

Zu jeder Jahreszeit kannst du dir eine andere Variation wählen. Im Winter kannst du sie dickflüssiger kochen, im Sommer dünnflüssiger und mit weniger Zutaten. Da kann man z. B. die Kartoffeln weglassen.

 

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