Ajoblanco – weiße Suppe aus Spanien

Ajoblanco ist eine kalte, typisch andalusische Suppe. Sie ist sehr cremig und reichhaltig, besonders wenn sie frisch ist.

In Andalusien ist es im Sommer so heiß, dass man zu allen Tageszeiten kalte Suppen essen kann. Die Hitze nimmt einen den Appetit. Der Körper verlangt nicht nach schwerer Nahrung und setzt daher im Verdauungstrakt auf Sparflamme. Denn der gesamte Organismus hat mit der Hitze zu kämpfen. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, auf kühle einfache und verdauungsleichte Rohkostgerichte umzusteigen. Vielleicht ist der Sommer daher die ideale Zeit, die gesamte ungesunde Ernährung zu ändern?

Traditionellerweise wird die Ajoblanco mit Weißbrot zubereitet. Da Weißbrot mit seinem hohen Glutengehalt jedoch schädlich für einen gesunden Darmtrakt ist, weil der die Darmwände verklebt, habe ich dieses durch altes Vollkorndinkelbrot bzw. durch glutenfreies Vollkornbrot ersetzt. Denn ein verklebter Darm kann nicht alle Nährstoffe effizient aufnehmen.

Um das Gericht zu dekorieren, habe ich ein paar Mandelsplitter, 1-2 geteilte weiße Trauben und etwas natives Olivenöl verwendet, aber es ist auch typisch, mit Melonen oder Rosinen zu dekorieren. Wenn du diese Suppe noch nie probiert hast, lohnt es sich. Sie hat ein sehr intensives Aroma.

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Ajoblanco - weiße Suppe aus Spanien
Ajoblanco ist eine kalte, typisch andalusische Suppe. Sie ist sehr cremig und reichhaltig, besonders wenn sie frisch ist.
Menüart Vorspeise
Küchenstil spanisch - spanish
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 0
Wartezeit 8 Stunden
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 75 gr altes Dinkelbrot oder glutenfreies Brot am besten selbst gebackenes
  • 1 1/3 Tassen (ca. 200 gr) weiße Mandeln vorzugsweise in Bioqualität, eine Nacht vorher eingeweicht
  • 1 oder 2 Stück Knoblauchzehen vorzugsweise in Bioqualität
  • 3/4 Liter kaltes Wasser gefiltert oder aus der reinen Quelle
  • 1 TL Ursteinsalz unverarbeitet
  • 2 EL roher Apfelessig am besten selbst gemacht. Nicht ultrahocherhitzt!
  • 2 EL Olivenöl rein, nativ, kalt gepresst, bio
Menüart Vorspeise
Küchenstil spanisch - spanish
Vorbereitung 5 Minuten
Kochzeit 0
Wartezeit 8 Stunden
Portionen
Portionen
Zutaten
  • 75 gr altes Dinkelbrot oder glutenfreies Brot am besten selbst gebackenes
  • 1 1/3 Tassen (ca. 200 gr) weiße Mandeln vorzugsweise in Bioqualität, eine Nacht vorher eingeweicht
  • 1 oder 2 Stück Knoblauchzehen vorzugsweise in Bioqualität
  • 3/4 Liter kaltes Wasser gefiltert oder aus der reinen Quelle
  • 1 TL Ursteinsalz unverarbeitet
  • 2 EL roher Apfelessig am besten selbst gemacht. Nicht ultrahocherhitzt!
  • 2 EL Olivenöl rein, nativ, kalt gepresst, bio
Anleitungen
  1. Gebe alle Zutaten bis auf den Knoblauch in den Standmixer. Vorsicht: Die Mandeln sollten eine Nacht zuvor unbedingt eingeweicht worden sein. Denn: 1. sie lassen sich dann besser mixen und 2. sie lassen sich viel besser verdauen. Alles mixen, bis eine homogene Masse entsteht.
  2. Den Knoblauch hinterher in die gemixte Suppe pressen und unterheben und die Suppe in vier Suppenschälchen füllen.
  3. Für ca. 1-2 Stunden im Kühlschrank kühlen. Schön dekoriert mit ein paar Mandelsplittern und ein bis zwei halbierten Weintrauben servieren.
Rezept Hinweise

 

 

3 Kommentare

  • Liebe Nicki,
    deine Mails und die Rezepte sind jedes Mal ein Fest für mich, ganz herzlichen Dank!
    Ich hab schon ganz viele ausprobiert, heute direkt die Ajoblanco. Sie ist etwas Besonderes, tatsächlich. Besonders mag ich die Einfachheit deiner Rezepte, die wenigen Zutaten, dass du auf glutenfreie Alternativen achtest, die leckeren Fotos und natürlich das (meist) Original Griechische – köstlich!
    2017 war ich für längere Zeit in Griechenland, da war es nicht so einfach, als glutenfreier Veganer glücklich satt zu werden … deine Rezepte machen da Mut und immer Freude 🙂 und Lust auf einen neuen Reise-Versuch, dann vielleicht eher als Selbstversorger.
    Ich hab auch einen aktuellen Tipp für dich: es gibt ein neues Kochbuch namens ‚Hummus‘ von Dunja Gulin mit vielen klassischen Rezepten plus Variationen aus Gemüse statt Hülsenfrüchten, sehr fein. Ich kombiniere diese Rezepte gern mit deinen, passt gut. Ich finde die israelische Küche und die griechische ergänzen sich prima, zumal in ihrem ‚Mezze‘-Charakter.
    Herzlichen Dank für’s Teilen, viel Freude und alles Gute und Liebe für dich!
    Sabine

    Antworten
    • Liebe Sabine,

      vielen Dank für deinen lieben Kommentar. Es freut mich sehr, dass du schon viele Rezepte auf meinem Blog ausprobiert hast. Und besonders hat mich gefreut, dass du die Fotos von den Gerichten magst. Mir gefallen sie noch nicht so. Ich bin noch ziemlich viel am rumprobieren, am verwerfen, am neu fotografieren und am lernen. Denn richtig gut fotografieren kann ich noch nicht. Viele, die ich mache, gefallen mir nicht zu 100%. Aber wahrscheinlich bin ich zu perfektionistisch. Ja, in den Mittelmeerländern ist es leider noch nicht einfach für einen glutenfreien Veganer. Ich bin auch einer. Deswegen suche ich nach Alternativen, die aber auch traditionell sein sollen. Denn die traditionellen Rezepte beinhalten noch lokale und saisonale Zutaten, sind einfach und schmecken lecker, sogar leckerer als diese teuren komplizierten. Ich halte alles andere für unnatürlich. Und alles, was von der Natur so nicht vorgesehen ist, ist letztendlich gesundheitsschädigend. Das durfte ich zig Male am eigenen Körper erleben. Deswegen achte ich mittlerweile auch verstärkt auf die Lebensmittelkombination.
      Vielen Dank für deinen Tipp zu dem israelischen Kochbuch. Das werde ich mir gleich mal anschauen. Ich liebe die israelische Küche auch. Die libanesische ist auch toll.
      Wenn du wieder für längere Zeit nach Griechenland reisen solltest, dann mache deine Gerichte selbst, wie du gesagt hast. Und wenn du nur für kurz da sein solltest, so habe ich einen Artikel für vegane Touristen geschrieben, bei dem ich erkläre, welche Gerichte sie bestellen können. Schau mal hier: https://www.nickivlachou.com/ueberleben-als-veganer-im-griechischen-restaurant/
      Fährst du in ein anderes Land, egal welches, so gibt es eine Webseite mit allen Ländern, die erklärt, wo es vegane und vegetarische Restaurants gibt und wo du vegan einkaufen kannst. Die Webseite ist hier (allerdings auf Englisch): http://www.happycow.net
      Ich wünsche dir weiterhin viel Freude beim Rezepte ausprobieren.
      Liebe Grüße aus Griechenland,
      Nicki

      Antworten
      • Liebe Nicki,

        ganz lieben Dank für deine Antwort und die Tipps + Links, großartig! Was du über die Lebensmittelkombinationen schreibst, kann ich bestätigen: hier wird man mit der Zeit aus Schaden klug …

        Herzliche Grüße nach Griechenland,
        Sabine

        Antworten

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